Borobudur

Borobudur

Ich habe ja wieder lange nichts von mir hören (lesen) lassen. Das liegt einfach daran, dass ich die ganze Zeit in Jakarta bin und mir langsam nix mehr einfällt, worüber ich schreiben könnte. Aber jetzt gibt’s wieder was. Ich war Anfang der Woche in Yogyakarta (oder Jogjakarta oder Djogdjakarta, alle diese Schreibweisen sind richtig). Jogja gilt als das kulturelle Zentrum Javas. Es ist eine indonesische Sonderregion mit gewisser Autonomie, ähnlich wie Ace. Der Unterschied ist, dass in Jogja, nicht wie in Ace fundamentalistische Moslems das sagen haben. Jogja ist das einzig verbliebene „offizielle“ Sultanat in Indonesien. Es gibt zwar noch einige andere Sultane, aber die haben keinerlei politische Macht. In Jogja jedoch ist der Sultan auch gleichzeitig der Gouverneur. Es handelt sich also um eine Erbmonarchie.

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Gestern Abend hat es wieder zugeschlagen. Diesmal hat es Padang getroffen. Eine Stadt auf Sumatra, ca. 900 km Nordwestlich von Jakarta. Hier in Jakarta selbst war nichts zu spüren. Die Folgen in Padang sollen aber wesentlich dramatischer sein, als vor einem Monat auf Java. Man rechnet mit mehr als tausend Toten. Die Stadt ist ohne Strom. Wir erreichen auch unsere Systeme dort nicht mehr. Was die Sache nicht besser macht: Heute morgen gegen neun Uhr Ortszeit gab es ein weiteres Beben mit 7,0.

Artikel dazu (englisch): Jakarta Globe und Jakarta Post

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Heute gab es in Jakarta ein recht heftiges Erdbeben. 7,2 auf der Richterskala. Es muss ganz schön heftig geschaukelt haben. Ich habe, zum Glück, gar nix davon mitbekommen. Hatte gerade mit 2 Kollegen das Bürogebäude verlassen und war im Auto. Da die Strassen hier nicht die besten sind. konnte man das übliche Geschüttel nicht vom Erdbeben unterscheiden. Andere Kollegen waren beim Kunden oder im Büro und deren Berichten zufolge, soll es recht heftig gewesen sein. Sie hatten teilweise Probleme, sich auf den Beinen zu halten.

In Jakarta gab es wohl keine grösseren Schäden. In den Nachrichten war von einem Toten die Rede.

A380 der Singapore Airlines in Changi

A380 der Singapore Airlines in Changi

Am Samstag war es mal wieder so weit. 60 Tage in Indonesien rum. Ich musste also mal wieder raus um mein VISA zu verlängern. Ich hatte mich für einen Flug mit Air Asia entschieden, da  dort die Buchung, für hiesige Verhältnisse recht einfach ist, der Preis recht günstig und die Fluggesellschaft vermutlich das Beste ist, was hier unterwegs ist.

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Skulptur im Hotel

Wie ich ja bereits geschrieben hatte, war ich am vergangenen Wochenende mal wieder auf Bali. Samstag Morgen in den Flieger von Jakarta. 2 Stunden später in Bali angekommen. Air Asia hat in Jakarta ein nagelneues Terminal. Macht einen ganz guten Eindruck. Das Hotel hatte ich am Abend vorher per HRS gebucht.

Ich hab es in meinem letzten Eintrag ja schon erwähnt: Es liegt ruhig in Nusa Dua. Weit weg vom lauten und krawalligen “Ballermann” Kuta Beach. Nach dem ich den Jemen mit Entführung und Jakarta mit Bombenanschlag überstanden hatte, war ich mir sicher: Mir kann nichts mehr passieren. Ich wurde jetzt ganz mutig. Hab mir eine Moped ausgeliehen um über die Insel zu düsen. Das ganze beinhaltet mehrere Herausforderungen: » Read the rest of the entry..

Bin heute morgen mal wieder nach Bali geflogen. Diesmal habe ich ein Resort in Nusa Dua ausgewählt. Bali Royal. 80$ pro Nacht im Cottage. Wunderbare, ruhige Anlage mit eigenem Strand. Sehr ruhig. Nicht das Chaos und der Krach von Kuta Beach. Auch das Wasser ist sauberer. Sehr zu empfehlen.

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Gerade ist es hier in den Nachrichten. Heute morgen Ortszeit hat es wieder zwei Bombenanschläge in Jakarta gegeben. Einer im Mariott Hotel, der andere im Ritz Carlton, welches sich in unmittelbarer Nähe befindet. Vermutlich handelt es sich dabei um „Nachwirkungen“ der in der letzten Woche stattgefundenen Präsidentschaftswahlen, bei denen die konservativen Moslems, genau wie in den im Frühjahr  abgehaltenen Parlamentswahlen, sehr deutlich verloren haben.

Nach letzten Meldungen soll es mindestens 6 Tote gegeben haben.

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P1020247 Nach dem Tanzspektakel haben wir unsere Fahrt in Richtung Norden fortgesetzt. Es ging durch eine lange Strasse in der es nur Gold- und Silberschmiede gab. Dann eine lange Strasse mit Holzschnitzern und Möbelherstellern. Dann gab es eine Pause an eine Tempel. Natürlich mit Besichtigung und wieder etwas Tanz. Dann ging es weiter. Wieder Holzschnitzer. Dann Bildermaler. Dann kam der Luwok. Der Leser wird sich erinnern, es ist das Tier das die Kaffee Bohnen „verarbeitet“. Wir haben auf einer Kaffee Plantage gehalten. Man konnte zuschauen wie Kaffee von Hand geröstet wird. Man konnte dem Luwak bei der Arbeit, schlafen und verdauen, zusehen und man konnte auch hier alle möglichen Kaffeesorten inklusive Kopi Luwak auspobieren. Links ist das Vieh zu sehen, nachdem unser Fahrer es durch schütteln des Baumes aufgeweckt hat

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