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Budapest

Dienstag Abend ging es dann also los. Erster Abschnitt soll von Berlin nach Budapest gehen. Start am Hauptbahnhof. So sagt es der Plan. Ich bin also pünktlich am Bahnhof. Am Gleis steht dann auch: EuroNacht nach Budapest. Als die Abfahrtszeit dann ran ist kommt die Ansage: „Wehrte Fahrgäste, der Zug nach … usw. verkehrt heute nicht ab Hauptbahnhof sondern ab Südkreuz.“ Ringsum verstörte Gesichter. Noch zwei Minuten bis zur Abfahrt und jetzt die Information, dass der Zug von woanders fährt? Na Klasse. Aber dann geht’s weiter: „Reisende fahren mit …. von Gleis … bis Südkreuz vor und steigen dort um.“ Welches Gleis? Zug nach wo? „… technische Gründe“. Aha. Alles schaut sich ratlos an. Wenigstens hatte ich Richtung und Zeit des zu nutzenden Zuges verstanden. Ich schaute mich nach einem Fahrplan um. Um diese Zeit sollte ein Zug in die genannte Richtung vom selben Gleis wie der Zug nach Budapest gehen und auch tatsächlich in Südkreuz halten. Zwei Minuten später wieder die selbe Ansage. Richtung und Zeit passten, aber das Gleis nicht. Man müsste mal jemand fragen. Ist aber etwas schwierig. Zu Kaisers Zeiten gab es noch Personal auf deutschen Bahnhöfen. Aber seit Medorn ist das Geschichte. Man will ja AG werden und überhaupt ist ja jetzt alles besser. Auch die Behauptung der Pressesprecherin der Bahn AG, dass man auf Grund der Luftraumsperrung jetzt mehr Personal auf den Bahnhöfen habe um den Andrang zu bewältigen, ändert daran nichts. Es ist also erst mal nicht herauszubekommen, von wo der Zug den nun gehen soll. » Weiterlesen..

Ich bin mal wieder spät mit dem schreiben. Das ganze hat mehrere Gründe. Meine Reise startete am vergangenen Dienstag, dem 20. April. Der geneigte Leser wird sich erinnern: Es war die Zeit der Luftraumsperre über Europa. Normalerweise sollte ich an diesem Tag bereits in Cairo sein. Da zu diesem Zeitpunkt niemand in der Lage war vorauszusagen wie lange das noch anhalten würde, musste ich nach alternativen zum Flugzeug suchen. Schon das Wochenende habe ich damit verbracht, Zugverbindungen zu suchen. Zuerst habe ich Versucht über die Internet Seite der Bahn AG eine Verbindung irgendwo nach Südeuropa zu finde, von wo man dann ja einen Flieger nehmen könnte. Leider war das, was da als Zugverbindung angeboten wurde, wenig erfreulich. Nur mal als Beispiele: Von Berlin nach Rom dauert nur knapp 2 Tage mit 5 mal Umsteigen. Von Berlin nach Paris geht ganz gut: Nur einmal umsteigen und in einem halben Tag zu schaffen. Bringt aber nix, da von dort auch nix fliegt. Von Berlin nach Madrid: 3 Tage mit 9 mal (in Worten: neun) umsteigen. Entweder das europäische Bahnsystem ist eine absolute Katastrophe oder diese Internet Seite. Die Verbindungen zwischen Europas Hauptstädten waren jedenfalls vor hundert Jahren schon mal besser. Dazu kommt: Man kann für keine dieser Strecken bei der genialen Bahn AG Tickets kaufen. Das geht nur für den Teil der innerhalb Deutschlands liegt. Da lob ich mir Europa!

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Melbourne Skyline from Southbank

Büroviertel von der Southbank

Donnerstag war mein letzter Tag in Melbourne. Morgens um 8 raus. Bis 10 Uhr muss ich das Appartement räumen und der Abflug ist erst spät in der Nacht. Also bringe ich den Koffer in ein Schliessfach im Bahnhof Southern Cross gleich um die Ecke. Dann zurück ins Appartement. Die restlichen Sachen in den Rucksack. Bei der Rezeption angerufen, die sich in einem anderen Stadtteil befindet. Die Rechnung lag bereits am Abend vorher im Zimmer. Ich sage dort bloss bescheid, dass ich den Schlüssel im Zimmer liegen lasse. Dann zum Frühstück. » Weiterlesen..

Michael Schumacher

Michael Schumacher

Am Sonntag fand in Melbourne der Formel 1 Grand Prix statt. Die Rennstrecke im Albert Park liegt mitten in der Stadt. Von meinem Appartement brauche ich 10 Minuten mit der Strassenbahn dort hin. Die Zubringer, von zwei zentralen Bahnstationen ausgehend, Flinders Street und Southern Cross, sind sehr gut organisiert. Die Bahnen fahren praktisch im Minutentakt und sind im Eintrittspreis inbegriffen. Deshalb fährt auch niemand mit dem eigenen Auto dort hin, zumal es keine öffentlichen Parkplätze in der Nähe der Strecke gibt. Ich habe mir ein „General Admission“ Ticket gekauft. Das ist das preisgünstigste und erlaubt einem sich innerhalb der Parks frei zu bewegen und sich irgendwo an der Rennstrecke zu postieren. Natürlich gibt es auch Tribünen Tickets. Aber die Kosten gut das doppelte und man sieht auch nicht wirklich mehr. Der Eintrittspreis von ca. 60 Euro war ok. Man hat doch nicht so oft die Möglichkeit, sich den Zirkus mal aus der Nähe anzuschauen. » Weiterlesen..

Helicopter Flug über die 12 Apostels

Helicopter Flug über die 12 Apostel

Am Samstag war dann endlich mal Zeit, sich ein wenig die „Gegend“ anzuschauen. In dem Falle habe ich mich entschieden, eine Bustour entlang der „Great Ocean Road“ zu machen. Los ging’s früh am Morgen um 7:00. Knapp 100 km bis zum Beginn der Strasse. Also noch  ein bisschen Zeit zum schlafen. Gar nicht schlecht, da ich erst spät am Abend aus Sydney zurück war. Leider war an diesem Tag das Wetter einigermassen Bescheiden. » Weiterlesen..

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Opernhaus Sydney

Ich hatte am letzten Freitag in Sydney zu arbeiten. Morgens von Melbourne hin und Abends wieder zurück. Arbeit für ca. 4 Stunden. Also auch noch etwas Zeit, um einen Blick auf die Stadt zu werfen. Man kann nicht nach Sydney fliegen ohne das Opernhaus gesehen zu haben sonst glaubt einem ja kein Mensch, dass man dort war. Also: Hier ist der Beweis. Ein Photo vom Opernhaus. Eigenhändig geschossen. Viel mehr gibt’s leider nicht zu schreiben. Die Zeit hat gerade für ein paar Schnappschüsse gereicht.

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Fat Yak

Fat Yak

Leider bin ich bisher nicht dazu gekommen viel zu schreiben. Das hat vor allem damit zu tun, dass wir sehr viel zu tun haben. Der Tag beginnt morgens um acht und endet oft nicht vor Mitternacht. Was ist so an den Wochentagen, aber am Wochenende ist es kaum besser. Allerdings gibt es jeden Tag einen kleinen Lichtblick. Das ist das nachmittägliche „Meeting“ . Platz findet in der „New York Tavern“ gleich am Fuße des Rialto Towers statt. Im strahlenden Sonnenschein werden ein paar Flaschen „Fat Yak“  gelehrt. Das gibt Kraft für den Rest des Tages.

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Stay Cool

Cool bleiben

Schon merkwürdig für einen Europäer, dass die Sonne Mittags im Norden steht. Aber wenn man nicht extra drauf achtet, merkt man es gar nicht. Habe jetzt die erste Woche in Melbourne hinter mir. „Leider“ war die meiste Zeit Arbeit. Die Tage gingen von Morgens um 9 bis zum nächsten Morgens um 1 oder 2, und das ist hier genauso anstrengend wie in Berlin. Am Samstag und Sonntag hatte ich dann aber doch ein wenig Zeit, mir die Stadt anzuschauen.

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  • Warum und wie man sich registrieren sollte | 0 | 17.01.09 @ 5:25 am

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