Sight seeing bus

Diesmal hat es mich wieder auf die südliche Hälfte der Erde verschlagen. Nach einer fast 28-stündigen Reise bin ich in Cordoba in Argentinien gelandet. Das beste daran: Ich bin aus dem deutschen Herbst abgereist und im argentinischen Frühling gelandet. Das Wetter ist recht schwankend, wird aber praktisch jeden Tag besser.
Ich bin jetzt schon mehr als 4 Wochen in Cordoba. Es gibt allerdings nicht wirklich viel zu berichten. Eigentlich finde ich es eine eher langweilige Stadt. Touristisch hat sie nicht viel zu bieten. Die einzigen Sehenswurdigkeiten sind ein paar Kirchen.


Ich habe auch eine Stadtrundfahrt gemacht. In einem schrottreifen, ehemaligen Londoner Doppelstockbus. Der wurde in ein “Cabrio” verwandelt in dem man das Dach der oberen Etage entfernt hat. Das einzig wirklich bemerkenswerte dieser ca. 1,5 stündigen Fahrt ist, daß ich hinterher einen Sonnenbrand hatte. Viel zu sehen gab es eigentlich nicht. Und zu hören auch nicht viel, da der runtergewirtschaftete, dröhnende Dieselmotor ohne Mühe die etwas schwächliche Tonanlage übertönte.
Es gibt aber schon einiges Interessantes über dieses Land zu berichten. Eine der ersten Überraschungen war, das hier offenbar die Tage länger sind. Schon am Flughafen in Buenos Aires gab es einen Laden über dem stand: „open 25 hours“. Keine Ahnung wie die das machen. Aber auch andere Dinge laufen hier etwas anders. Ladenöffnungszeiten sind für Europäer durchaus etwas ungewohnt. Zum einen gibt es an den Läden oft keine Information darüber wann denn diese geöffnet sind. Offenbar it es aber so, das sie morgen öffnen (8 oder 9, je nach Laune) und Mittag wieder schließen (Irgendwann zwischen 12 und 14 Uhr). Dann öffnen sie am Abend wieder. Ungefähr so 18.00 Uhr. Restaurants arbeiten ähnlich. Viele haben morgens geöffnet. Es scheint hier üblich zu sein in einem Restaurant zu Frühstücken. Die sind dann auch oft bis Mittag geöffnet. Andere öffnen erst Mittags für ca. 3 Stunden und dann wieder am Abend ab 21:00 Uhr. Will man also am Abend mal etwas essen gehen wird es spät.
Mit dem Nachtleben verhält es sich ähnlich. Das startet erst gegen Mitternacht. Wenn man also irgendwo hin gehen möchte, wo es live Mucke gibt, wird es echt spät (oder früh, je nach dem wie man das sehen will).

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