Ganz Deutschland leidet unter der Hitze. Klimaanlagen in Zügen fallen aus. Alles jammert, dass es zu warm ist. Wie immer wenn es länger als drei Tage regnet, schneit, warm oder kalt ist, sind offenbar alle mit dem Wetter unzufrieden. Tja, was soll ich denn sagen. Ich bin seit zwei Monaten hier. Keine Wolke am Himmel. Kein Tropfen Regen. Letzte Woche hatten wir reichlich über 40 Grad. Diese Woche ist es etwas besser. Wir kommen nur auf 37. Gut ist hier: Es gibt sowohl im Büro als auch im Hotel Klimaanlagen.

Schlecht sieht es damit in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxis aus. Da gibt es nur: Türen und Fenster auf. Das ist bei ca. 45 Grad (wohlgemerkt im Schatten) auch nicht gerade die wahre Freude. In dieser Stadt gibt es praktisch keinen Schatten. Die Sonne glüht auf endlos freie Flächen. Es gibt nahezu kein Grün. Keine Springbrunnen die kühlen. Nichts. Ab und zu ist es mal ein bisschen windig. Aber auch der kommt ja nur aus der umliegenden Wüste und bringt noch mehr Wärme. Der Wind fühlt sich an als wenn man vor einem offenen Backofen steht. Ähnlich ist es, wenn man den Fahrtwind durch das offene Fenster im Taxi spürt. Man hat das Gefühl, dass es einem die Haare auf der Haut versengt.

Aber ein Ende ist Abzusehen. Am Freitag geht es wieder Richtung Deutschland. Ein kleiner Zwischenstop in Istanbul um mir die Stadt ein wenig anzusehen und dann bin ich am Freitag Abend wieder zu Hause. Endlich wieder ein bisschen Kühle geniessen.

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