Hab mich also heute auf den Weg gemacht. Schon um 6 aufgestanden. Frühstück. Dann zum Bus. War pünktlich da. Mit dem Bus geht es einmal quer durch Manila. Ist aber gar nicht so schlimm. Der Bus nimmt den sogenannten „Sky Way“. Das ist eine neue Mautstraße die nicht deshalb „Sky Way“ heißt weil man augf ihr fliegen kann, sondern weil sie auf Betonpfeilern hoch über allen anderen Straßen der Stadt verläuft. Macht nicht wirklich ein schönes Bild, ist aber schnell. Bis zur Fähre sind es ca. 2,5 Stunden über Land. Viel zu sehen gibt es nicht.
P1000477 Die Fähre ist dann doch etwas womit ich so nicht gerechnet hatte (siehe Foto). Ein etwas grösseres traditionelles Holzboot. Bambusstützen an den Seiten (erinnert etwas an ein Fahrrad mit Stützrädern). War schon ziemlich gefüllt. Nichts desto trotz wurde auch der Inhalt des Bus noch hinein gezwängt. Samt Gepäck. Schien das Ding aber auszuhalten. Rauf gings über eine schmale, steile Planke. Diese war aber, um es den Passagieren leichter zu machen, mit Sprossen wie eine Hühnerleiter ausgestattet. Außerdem war fast alles wo man hintreten konnte mit einem rutschfesten Belag versehen. Die Bootsmannschaft war auch recht hilfreich. Die haben beim klettern ein bisschen geholfen. War auch nötig. Ich Trottel habe meinen Fuß natürlich dahin gesetzt wo kein Belag war. Hab den schweren Fehler leider erst einen Augenblick zu spät bemerkt. Es war fürchterlich glatt. Beinahe endete die Kletterei im Wasser. Es hätte spektakulär ausgesehen. War es wahrscheinlich auch. Hat eben nur der Krönende Schluss gefehlt.
Die Überfahrt war recht angenehm. Kaum Wellengang. Der Fahrtwind machte die Temperatur gut erträglich. Nach ca. 1 Stunde legten wir das erste mal an. Hier konnte man auch sehen, warum ein solches Boot als Fähre verwendet wurde. Wir legten direkt am Strand an. P1000549 Einfach wieder die Planke raus und alles von Bord. Dachte ich. Am Stand hab ich dann nach dem Typen gesucht, der mich abhohlen sollte. Konnte ich aber nicht finden. Irgendwann fragte mich dann jemand, wo ich hin will. „Blue Crystal Beach!“ Sie riss die Augen auf: „Das ist aber nicht hier! In Puerto Galera! Das hier ist Sabang! Sie müssen weiter mit der Fähre. Gab halt nur ein Problem. Die hatte schon wieder abgelegt. Gott sei Dank war sie noch in Rufweite. Sie kam noch mal zurück. Ich wieder über die Planke, immer schön auf dem Kunststoff. 15 Minuten später waren wir in Puerto Galera.

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  1. […] Siehe dazu auch meine Reiseblog […]

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