Ich bin mal wieder in Lima. Die erste Überraschung gab es auf dem Flug. Ich hatte mich nach dem Mistwetter in Berlin und in Erwartung des „winterlichen“ Lima schon auf die Zwischenlandung in Bonair gefreut. Eine Stunde Karibiksonne. Aber da machte mir KLM einen Strich durch die Rechnung. Die fliegen inzwischen nicht mehr mit der MD11 sondern einer Boeing 777. Die schafft die Strecke ohne Zwischenlandung. Dafür hängt man dann 12 Stunden im Flieger. Ich war nach dem Flug schon ziemlich gerädert. Gegen 18.00 Uhr bin ich im Hotel angekommen. Das Zimmer ist nicht schlecht. 2 Raum Suite mit Whirlpool. Internet gibts aus der Luft gratis dazu.
Nach der Ankunft im Hotel bin ich gleich mal los. Da das Hotel diesmal ein anderes der Las Americas Kette ist, liegt es in einer etwas anderen Ecke von Miraflores. Ist aber nicht wirklich ein Problem. Die liegen alle im Umkreis von ca. 2 Kilometern. Irgendwie lenkte mich mein Instinkt aus dem Hotel auf der Strasse in die richtige Richtung. Nach 3 Minuten war ich Park Central.
Ich hab erst mal ein paar Flaschen Wasser und ein paar Tomaten gekauft. Dann wieder zurück ins Hotel. Den Whirlpool ausprobieren um mich ein bisschen zu erhohlen. Gegen 21.00 Uhr bin ich dann wieder los. Im „The Old Pub“ in der Callas de las Pizzas gibts Samstags live Musik. Das weiss ich noch vom letzten mal. Als ich ankomme ist es noch nicht wirklich voll. Musik kommt noch von der Konserve. Die richtige soll erst so gegen 11 losgehen. Die Musik von der Konserve kann so ein bisschen Angst machen, vor dem was da noch kommen wird. Die haben auch deutsche Musik dabei: Wolfgang Petry! Als wäre das noch nicht schlimm genug, kommt kurz danach auch noch Blue System. Ich lasse mir aber keine Angst einjagen. Ich erinnere mich, dass die Band wirklich gut ist und auch die richtige Musik macht. Ich werde nicht enttäuscht. Ist lange her, das ich handgemacht solche Titel wie „Smoke on the Water“, „Born to be wild“ oder „Bohemian Rapsodie“ gehört habe. Und das ist nur eine kleine Auswahl dessen, was die im Laufe der nächsten 3,5 Stunden gespielt haben. Bevor es los ging, fielen mir schon fast die Augen zu. Ich war schließlich schon mehr als 24 Stunden unterwegs. Aber jetzt ging es wieder aufwärts. Als die Musik zu ende ging, wollte ich mich dann schon in Richtung Bett aufmachen. Da sprachen mich dann ein paar Peruaner an, die schon den ganzen Abend in meiner Nähe saßen. Sie fragten, ob ich alleine hier bin und wieso das so sei. Ich erklärte Ihnen, dass ich gerade erst in Lima angekommen bin. Sie waren der Meinung, sie könnten mich nicht alleine lassen. Obwohl ich schon ziemlich knülle war, bin ich dann also auch noch mit ihnen ins „Mama Batata“ weiter gezogen. Es war, wie immer, höllisch voll. Eine lange Schlange vor der Tür. Ich hab’s am Seitenfenster versucht. Das klappte schon mal. Diesmal hat der Sicherheitsdienst aber aufgepasst. Wir mussten ca. 15 Minuten warten, dann waren wir drinne. Die Party ging, wie hier üblich, über Tische und Bänke. Gegen 5 Uhr machten wir dann aber Schluss. Ich bin zurück ins Hotel gelaufen. Kleine Entspannung am frühen Morgen. Knapp 2 km. Es wurde schon langsam hell. Als ich am Rathaus vorbeikam, sah ich dort eine Tribüne stehen und auf einem Plakat, dass es am Sonntag um 10.00 Uhr irgendwas geben soll. Wird also eine kurze Nacht. Da muss ich spätestens um 9.00 Uhr aufstehen, um nix zu verpassen.
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