Habe heute doch noch mal die Gelegenheit genutzt, mich etwas in KL umzuschauen. Malaysia ist ja so etwas Ähnliches wie ganz Asien in klein. Hier leben Malayen, Chinesen und Inder. Entsprechend gibt es KL natürlich entsprechende Stadtviertel wie Little India und Chinatown. Das wollte ich mir dann doch noch mal anschauen. Wie alles andere erreicht man das am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Beides liegt unmittelbar nebeneinander. Praktisch ist man auf einer Straßenseite in „Indien“ und auf der anderen in „China“.
In Chinatown gibt es den größten Markt für gefälschte Markenprodukte, den ich je gesehen habe. Dazu natürliche jede Menge zu essen. Man hat hier in KL praktisch die Auswahl zwischen allen Arten von asiatischem Essen.
Interessant ist, wie man sich in diesem Lande verständigt. Offizielle Landessprache ist „Bahasa Malay“. Das ist dem Indonesisch sehr ähnlich. Offensichtlich spricht das hier aber kaum einer. Vielleicht die Malayen untereinander, aber sonst kommt man damit eigentlich nicht weit. Umgangssprache ist weitestgehend Englisch. Wobei auch das sich recht erheblich unterscheidet. An die Aussprache der Inder habe ich mich ja inzwischen ein bisschen gewöhnt. Klingt tatsächlich so ähnlich wie die Inder von Kaya Jana. Die Chinesen haben eine sehr gewöhnungsbedürftige Aussprache und nuscheln ganz fürchterlich. Außerdem sprechen sie irgendwie ein fürchterliches Kauderwelsch zwischen Malayisch, irgendwelchen chinesischen Dialekten und Englisch. Am schlechtesten ist das englisch der Malayen. Da fällt es zum Teil schon schwer, sich mit einem Taxifahrer zu verständigen.
Überhaupt ist Taxi fahren hier mal wieder etwas ganz anderes. Ein Taxi auf der Strasse zu kriegen, ist nicht ganz einfach. Wenn man dann mal eines gefunden hat, ist noch lange nicht sicher, dass der auch dahin fährt, wo man hin möchte und trotz Taxameter ist der Preis häufig Verhandlungssache. Für mich hat es sich als am besten herausgestellt, wenn man den üblichen Preis kennt. Wenn der Taxifahrer mehr haben will, lässt man ihn einfach stehen. Der kommt dann schon hinterher und fährt einen dann auch zu diesem Preis. Das Aushandeln des Preises hat auch einen klaren Vorteil. Der Fahrer nimmt anschließend den kürzesten Weg. Mit dem Taxameter kann’s schon mal ne Stadtrundfahrt werden.

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